Archäologische Ausgrabungen in der Nähe des Valum-Hofs in der norwegischen Region Innlandet haben einen rund 1000 Jahre alten Friedhof mit 15 nebeneinander bestatteten Skeletten freigelegt. Die von Norwegischen Institut für Kulturforschung (NIKU) durchgeführten Arbeiten enthüllten Gräber, die von großer Bedeutung für das Verständnis der frühen Christianisierung und des Glaubenswandels in der Region sind, da sie Übergänge von der Wikingerzeit zum Mittelalter dokumentieren.
Flache Gräber und Spuren des Christentums
Erste Knochenfunde wurden 2020 zufällig von einem Metalldetektor-Nutzer auf einem Feld entdeckt. Daraufhin eingeleitete Rettungsgrabungen stießen auf flache Gräber, die durch landwirtschaftliche Aktivitäten unmittelbar von der Zerstörung bedroht waren. Kohlenstoff-14-Datierungen ergaben, dass die Knochen aus dem Friedhof in die Zeit zwischen 994 und 1190 n. Chr. datiert werden. Zusätzliche Quellen und weiterführende Lektüre zur Stärkung dieses Kontexts finden Sie unter [1] [2] [3].